Samstag, 13. August 2011

Klare Sache gegen Oberelbert

Niederelberter Spieler, so weit das Auge reicht

Da El Clasico zwischen den beiden AH Teams am vergangenen Samstag buschstäblich ins Wasser fiel einigte man sich bei einer Kiste Fohr (nach dem Spiel ist eben Fohr dem Spiel) auf einen Nachholtermin am darauffolgenden Mittwoch. Dieser fand dann bei traumhaftesten Bedingungen für die Niederelberter statt.


Denn in der Arena zu Oberelbert, welche über die Sommerferien eine Stumpfheit erreichte, die in der Gegend ihresgleichen sucht, fanden sich bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen frühherbstlichen Temperaturen sage und schreibe 20 Spieler der Blauweißen ein. Hier wr gleich die erste Aufgabe des noch nicht angepfiffenen Derbies zu bewältigen: wie verteilt man 14 Trikots auf 20 Spieler?

Alles kein Problem bei Niederelbert. Da bei den Gastgebern offensichtlich Spielermangel herrschte,war man seitens der Gäste groszügigerweise bereit, drei Spieler abzugeben. Aus taktischen Gründen verschanden dann noch die Sportkameraden Göbel, Neyer und Mierzwa um den Oberelberten die das warme Wasser wegzuduschen.

Nach diesen intensiven Vorbereitungsmaßnahmen pfiff der Schiedsrichter schließlich die 583. Auflage des Klassikers Oberniederelbert gegen Niederelbert an und es war keine Überraschung, dass die Gäste (Gäste?) von Beginn an das Heft in der Hand hatten und den Oberniederelbertern ihr Spiel aufzwangen. So kamen die Gäste (Gäste?) breits nach 20 Minuten und einem schönen Ecke Sascha Gerlachs und einem fast ebenso schönen Kopfball Holger Bests zum hoch verdienten 1 : 0. Oberniederelbert versuchte dagegen zu halten, doch die überschaubaren Angriffsbemühungen landeten meist im Garten der Familie Rios. Besser machten es hingegen die Weißblauen, die einen schnellen Gegenzug in ein 2 : 0 verwandelten, was auch glaichzeitig der Pausenstand war.

In der Pause wurde munter durchgewechselt und Niederelbert erlaubte es sich sogar, seinen 10er (einziger 10er im ganzen Westerwald mit 9 Fouls in der eigenen Hälfte innerhalb einer Halbzeit) vom Feld zu nehmen, hahahahaha.

Die zweite Hälfte war ein munteres Hin und Her, bei dem die höheren Spielanteile immernoch bei den Gästen (Gästen?) lagen. Bemerkenswert ist hier lediglich zu erwähnen, dass Sascha Gerlach seine außergewöhliche Leistung mit dem Treffer zum 3 : 0 krönte und so mit einem Tor und einem Assist von den mitgereisten Sachverständigen zum "Man of the Match" gewählt wurde. Zudem gab Ansgar "Katte" Schmitt an gleicher Stelle sein Debüt, an der er sich über einem Jahr noch aufgrund einer schweren Fußverletzung vor dem Karriereende sah. Hier haben Ärzte, Physiotherapeuten und Handwerker ganze Arbeit geleistet. Expertenmeinungen gingen dahin, dass man behauptete eben genannte hätten Kattes Fuß so gut wieder hinbekommen, dass man keinen einzigen Unterschied feststellen konnte, weder was den Antritt, oder seine technischen Fähigkeiten betritt, noch seine Treffsicherheit. Schön dass er wieder mit an Bord ist.

Am Abschluss soll lediglich der Ehrentreffer der Oberniederelberter erwähnt werden, bei dem Keeper Weyand (Kickernote 2,3) machtlos erschien.

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