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| Oben im Bild, das zweite Ei des Heiko E. |
Den Anfang machte hier der Gästesturm mit einem fulminanten Distanzschuss, der sich wie ein Strich in Richtung Winkel zog. Doch André Weyand zeigte hier die erste von vielen Glanzparaden und faustete den Ball in Richtung Stadtwald. Im Gegenzug fiel dann der sehenswerte Führungstreffer für die Gastgeber per Lupfer über den gegnerischen Keeper. Der Schütze kann leider vom Autor nicht genannt werden, das dieser sich gerade in einer angeregten Unterhaltung mit seinem Gegenspieler befand.
Westerburg verstärkte nun den Druck und erarbeitete sich weitere Chancen, doch die Heimabwehr nebst Keeper machten sämtliche Chance zunichte, bis, ja bis zum ersten Ei des Heiko Eberth: die Flanke kam von rechts und er schwang sich zum klärenden Befreiungskopfball in die Lüfte, erwischte den Ball perfekt und wuchtete en Ball in die Richtung aus der er geflogen kam... genau auf den Spann des heran nahenden Stürmers, der den Ball zugegebenermaßen schön und auch volley in die Maschen des Niederelberter Gehäuses wuchtete. Die Partie war wieder offen und so lief sie auch weiter, mit einem leichten spielerischen Übergewicht für die Gäste. An dieser Stelle ein Lob an der Aushilfsunparteiischen Joachim Sabel, der die überaus faire Partie sehr gut im Griff hatte.
Die zweite Spielhälfte zeigte dann auf, wie grausam Fußball sein kann und was passiert, wenn man seine Chancen nicht konsequent nutzt. Zwar kann man im Nachhinein sagen, dass die Partie auch gut und gerne 5 : 5 hätte ausgehen können, doch scheiterten die Gäste fast ausschließlich an Keeper Weyand, während die Gastgeber am eigenen Unvermögen scheiterten. Trotzdem die Blauweißen die Partie zunehmend besser in den Griff bekamen, sorgten die schnell und fast nur mit einem Ballkontakt vorgetragenen Angriffe der Gäste immer wieder für Gefahr.
Gegen Ende der Partie waren es aber dann die Hausherren, die die Partie für sich entscheiden mussten, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Als Referee Sabel dann noch 6 Minuten anzeigte, erreichte eine Traumflanke die Mitte des Westerburger Strafraums, an der Heiko Eberth sich in den Ball warf und das Ei Nummer zwei fabrizierte, nun vielmehr wurde es ihm fabriziert. als er sich mit dem ganzen Gewicht seines Körpers in den Ball warf um diesen zum Siegtreffer zu versenken warf sich ihm ein gegnerischer Fuß in den Weg, der punktgenau auf seinem Schienbein landete. Der in sekundenschnelle entstandene Vulkan auf Ebert´s Schienbein beendete die Partie für den Wahlstürmer.
Acht Minuten und auch Torchancen später trug Westerburg seinen letzten Angriff vor, doch die Abwehrreihe der Heimmannschaft war so auf den Ball fokussiert, dass man völlig die Gegner aus dem Auge ließ, die sich diesen Zustand zunutze machten und dann doch noch den 2 : 1 Siegtreffer erzielten. Der Schiedsrichter zeigte danach an, dass es noch drei Minuten zu spielen sind und Elbert warf alles nach vorne. Die allerletze Aktion war dann ein schön herausgearbeiteter Freistoß von Markus Geromüller an der Stafraumgrenze, den Sascha Gerlach, Millimeter genau in der Wiese neben des Gegner´s Tor unterbachte.
Trotz der Niederlage kann man aber sagen, dass man im ersten Spiel des Jahres eine kämpferisch gute Leistung gezeigt hat.

